Daniel Schiffner

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Fachbereich Informatik und Mathematik
Institut für Informatik
Robert-Mayer-Str. 10
60054 Frankfurt am Main

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Perception Points

Dieses Projekt untersucht, im welchen Rahmen point-based Rendering optimiert werden kann, insofern Informationen über die Wahrnehmung des Menschen in Betracht gezogen werden.

Ausführliche Beschreibung

Ausgehend von der Tatsache, dass der Mensch der Betrachter einer 3D oder 2D Szene ist, sollte es möglich sein, die vorhandenen Rohdaten im Voraus so zu bearbeiten, dass die Anzeige auf das menschliche Auge optimiert werden kann. Im 3D Fall könnte man dies trivialer Weise durch verschiedene Level of Details innerhalb eines Objektes realisieren, allerdings sind auch andere Optimierungen denkbar. Die Grundlage bildet Salienz-Modell aus der Robotik, um Wahrnehmungs-informationen innerhalb des Computers abzubilden. Dieses Modell muss angepasst werden, damit es mit 3D Daten arbeiten kann. Hier ergeben sich viele Ansatzpunkte, an denen die Berechnung beschleunigt oder vorberechnet werden kann. Von großem Interesse ist es in diesem Kontext, möglichst viele Daten im Voraus zu berechnen, um Interaktivität zu realisieren.

Ein mögliches Ziel der Forschung könnte somit eine Datenstruktur sein, welche dynamische Aktualisierung der einzelnen Punkte ermöglicht und dabei auf die Wahrnehmung der Gesamtszene Rücksicht nimmt.

Eine weitere Fragestellung ist, inwiefern sich physikalische Berechnungen mit einer solchen Datenstruktur realisieren lassen, da eine Änderung eines Punktes unmittelbare Auswirkungen auf alle Nachbarn dieses Punktes haben.

Durch die Skalierbarkeit einer solchen Datenstruktur, kann diese auf unterschiedlichsten Anzeigegeräten zum Einsatz kommen, um einen möglichst äquivalenten visuellen Eindruck zu erzeugen, unabhängig von der Leistung des Endsystems.

Alternativ kann ein solches Salienz-basiertes System genutzt werden, um wichtige Informationen an den Nutzer zu übertragen, indem man die Aufmerksamkeit der Bildelemente bewusst manipuliert.

Beitrag zum Doktorandenkolleg

Im Rahmen des Kollegs ist das wahrnehmungs-basierte Rendering eine Möglichkeit, um dynamische Anpassungen einer GUI zu steuern, ohne dabei den Betrachter in seinem Arbeitsfluss zu stören, oder gerade um ihn auf etwas aufmerksam zu machen. Auch kann die Salienz-Berechnung im Rahmen der Fehlerpropagation genutzt werden, um möglichst kritische Fehler an den Benutzer zu übermitteln.

Tags

Rendering, Perception, Data Structure, Physics

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