
Hochschule RheinMain In dieser Arbeit werden Voraussetzungen für die schnelle Prototyp-Entwicklung von Multitouch- und Tangible User Interfaces im Einsatzfeld „Lebenswelten der Zukunft“ betrachtet. Obwohl es die Betrachtung von Multitouch und Tangible User Interfaces (TUI) in der Literatur schon seit ca. Mitte der 1980er gibt, ist diesen Technologien erst jetzt der Durchbruch gelungen. Mit dem Apple iPhone gibt es ein mobiles Gerät, mit dem per Multitouch interagiert werden kann und mit Microsoft Surface gibt es ein System mit dem sowohl per Fingereingabe (Multitouch) als auch durch das Positionieren von Objekten aus dem realen Leben (TUI) auf der Oberfläche interagiert werden kann. Dabei hat Microsoft Surface einen besonderen Formfaktor, da es eine tischartige, interaktive Oberfläche aufweist, die typisch ist für das sog. digitale Tabletop-Computing. Ein digitaler Tabletop hat den Vorteil, dass er die Tisch-Metapher aus dem Alltag aufgreift: Typischerweise gehen Menschen an einen Tisch, um sich dort zu unterhalten und/oder dort alleine oder gemeinsam mit anderen Menschen mit Gegenständen oder Dokumenten zu interagieren, die auf dem Tisch liegen. Diese Idee greift das Tabletop-Computing auf, indem es die Interaktion per Gesten mit Dingen, die digital auf dem eingebauten Bildschirm angezeigt werden, oder real mit echten Objekten, die auf dem Tisch liegen und durch den Tisch getrackt werden, ermöglicht. In meiner Dissertation soll der Erstellungsprozess von Tabletop-Software untersucht werden. Hierbei stellen sich die Fragen, wie dieser Prozess aussieht, welche Autoren Software für einen Tisch entwickeln und welche Software und Werkzeuge diese benötigen. Da es bislang noch keine „standardisierten“ User-Interface (UI)-Komponenten (wie Slider u.ä.) für Tabletop-Software gibt, müssen Entwickler diese selber erstellen. Deshalb ist ein Ziel meiner Arbeit, hochwertige UI-Komponenten zu konzipieren, zu entwickeln und zu evaluieren und in einem Entwicklungs-Framework bereit zu stellen. Mit Hilfe dieser Komponenten sollen hochwertige Tabletop-Software-Prototypen erstellt werden, die der Analyse dienen von In SENSYBLE wird verknüpfte Informations-Technologie (IT) im Kontext der zukünftigen Lebenswelten betrachtet. Im Sinne des Ambient Computing ist in diesen Lebenswelten IT allgegenwärtig, obwohl die eigentliche Hardware in den Hintergrund tritt. Tabletop-Interaktion kann als Teil des Ambient Computing gesehen werden bei der das Ziel ist, eine Mensch-Maschine-Schnittstelle zu schaffen, die Interaktion mit grafischen Benutzerschnittstellen intuitiv und natürlich gestaltet. Somit sind digitale Tabletops eine Technologie, die die Interaktion mit IT in den Lebenswelten der Zukunft ermöglicht. Multitouch, Tabletop, Tangible User Interfaces
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Multitouch- und Tangible User Interfaces für die Lebenswelten der Zukunft
Ausführliche Beschreibung
Beitrag zum Doktorandenkolleg
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